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Was ein berufsbegleitendes Studium wirklich bedeutet und wie es in den Alltag passt

Berufsbegleitendes Studium: Flexibel studieren, Karriere machen – alle Vorteile und Modelle im Überblick

Ein Berufsbegleitendes Studium ist ein akademisches Hochschulprogramm, das sich nahtlos in den Alltag von Vollzeitbeschäftigten einfügt, indem es Vorlesungen und Selbststudium gezielt auf Abende, Wochenenden oder Online-Phasen verteilt. Dadurch kannst du studieren, ohne dein Gehalt oder deinen Karriereweg zu unterbrechen, und erwirbst praktisch anwendbares Wissen, das du sofort in deinen aktuellen Job integrierst. Du steigerst deine Qualifikation, während du bereits Berufserfahrung sammelst – ein strategischer Hebel, um deine Position im Unternehmen zu festigen oder den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu gehen. Nutze die flexible Struktur, um Theorie und Praxis zu verschränken, und du verwandelst berufliche Routine in akademische Stärke – ohne einen einzigen Arbeitstag zu verlieren.

Was ein berufsbegleitendes Studium wirklich bedeutet und wie es in den Alltag passt

Ein berufsbegleitendes Studium bedeutet vor allem eines: Disziplin statt Motivation. Es passt in den Alltag, indem man feste Lernblöcke wie Zahnarzttermine einplant – etwa dienstags und donnerstags von 19:30 bis 21:30 Uhr sowie samstags vormittags. Die Vorlesungen sind kompakt, aber fordern dafür klare Absprachen mit Partner und Arbeitgeber. Prioritäten neu setzen ist unvermeidbar: Social Media, spontane Treffen oder Überstunden fallen weg, doch genau diese Struktur gibt dir Sicherheit. Du nutzt Pendelzeiten für Podcasts, Mittagspausen für Karteikarten – so wird Lernen zur Gewohnheit, nicht zur Last. Wer ehrlich kalkuliert, dass jedes Semester eine saisonale „Prüfungsblase“ mit sich bringt, kann diese gezielt vorbereiten, statt sich von ihr überrollen zu lassen. Letztlich ist es ein Marathon mit definierten Etappen, die du selbst steuerst – nicht ein Zusatz, sondern ein neuer Takt deines Lebens.

Der Unterschied zur klassischen Vollzeitausbildung: Zeitmodelle und Wochenstruktur verstehen

Der zentrale Unterschied zur klassischen Vollzeitausbildung liegt nicht im Lernstoff, sondern in der zeitlichen Synchronisation von Arbeit und Studium. Während Vollzeitstudierende ihre Wochenstruktur frei um Vorlesungen legen, bestimmt beim berufsbegleitenden Format der Arbeitgeber den Tagesrhythmus, sodass Lehrveranstaltungen konsequent in die Randzeiten – abends oder am Samstag – verschoben werden müssen. Die Wochenstruktur zerfällt dadurch in feste Blöcke: werktags dominiert die Berufstätigkeit, danach folgen kompakte Lernphasen, die oft nur zwei bis drei Abende pro Woche umfassen. *Diese Fragmentierung erfordert eine strikte Vorausplanung, da spontane Lernimpulse durch die fixen Arbeitszeiten nahezu unmöglich werden.* Anders als im Vollzeitstudium, wo Semesterferien als Puffer dienen, bleiben berufsbegleitende Wochen strukturell gleichförmig – ohne lange Unterbrechungen, aber mit höherer Dichte pro Einheit.

Der Unterschied liegt nicht im Inhalt, sondern in der Taktung: feste Abend- und Samstagsblöcke ersetzen flexible Vorlesungszeiten, wodurch die Wochenstruktur einer strengen, planbaren Routine folgt statt akademischer Freiheit.

Wer für diese Art des Lernens geeignet ist – und welche Voraussetzungen du mitbringen solltest

Berufsbegleitendes Studium

Wer für ein berufsbegleitendes Studium geeignet ist, zeichnet sich vor allem durch hohe Selbstdisziplin und realistische Zeitplanung aus. Du solltest bereit sein, feste Lernblöcke in deinen Alltag zu integrieren, auch wenn du nach der Arbeit müde bist. Notwendig sind zudem ein stabiler Arbeitgeber, der flexible Arbeitszeiten ermöglicht, sowie ein privates Umfeld, das Entlastung bietet. Belastbar bist du, wenn du mit Frustration umgehen kannst und Prioritäten klar setzt – etwa bei Prüfungsphasen. Organisatorisches Talent und die Fähigkeit, kurze Pausen effektiv zu nutzen, gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen für diesen Lernweg.

Geeignet ist, wer selbstorganisiert, belastbar und frühzeitig planen kann https://www.steinbeis-iec.de/ – ohne diese Grundlagen scheitert das Vorhaben.

Wie Hochschulen und Akademien das Nebenher-Studium organisatorisch umsetzen

Berufsbegleitendes Studium

Hochschulen und Akademien strukturieren das Nebenher-Studium durch feste Präsenzblöcke an Wochenenden, die meist Freitagabend und Samstag ganztägig liegen, ergänzt um virtuelle Live-Seminare unter der Woche. Die Studieninhalte werden in kompakte Module gegliedert, die jeweils mit einer Prüfung abschließen, sodass Sie in klar überschaubaren Etappen lernen. Zugleich stellen die Einrichtungen Lernplattformen mit allen Vorlesungsaufzeichnungen und Skripten bereit, damit Sie orts- und zeitunabhängig arbeiten. Prüfungsleistungen lassen sich oft als Heimklausuren oder Online-Tests ablegen, während Gruppenarbeiten über synchronisierte Foren und Projekträume laufen. Dadurch entsteht ein durchgetakteter Rhythmus, der sich präzise in einen Vollzeitjob einpassen lässt, ohne dass Sie auf akademische Betreuung verzichten müssen.

Die wichtigsten Vorteile: Warum sich Lernen neben dem Job für deine Karriere lohnt

Ein berufsbegleitendes Studium hebt dich klar von Bewerbern mit reiner Praxis ab, denn du verbindest aktuelle Theorie direkt mit deinem Arbeitsalltag. Du setzt neu gelernte Methoden sofort im Job um, was dich als Problemlöser sichtbar macht und oft schneller zu anspruchsvolleren Projekten führt. Der größte Vorteil ist die finanzielle Unabhängigkeit: Du sammelst Gehalt, Berufserfahrung und akademischen Abschluss parallel – ohne Einkommensverzicht. Zudem trainierst du zwangsläufig Selbstorganisation und Priorisierung, Kompetenzen, die Führungskräfte erwarten. Dein Arbeitgeber erlebt dich als initiativ und loyal, was interne Aufstiegschancen spürbar verbessert. Gleichzeitig erweiterst du dein Netzwerk um Kommilitonen aus anderen Branchen, deren Perspektiven deine Entscheidungsfindung bereichern. So wird das Studium zum Karrierebeschleuniger, weil du dein Wissen nicht abstrakt, sondern an realen Herausforderungen beweist und nachweisbare Resultate lieferst.

Direkte Anwendung des Gelernten im Arbeitsalltag – der Praxistransfer als Turbo

Wer berufsbegleitend studiert, sitzt nicht im Elfenbeinturm, sondern testet jede Vorlesung direkt am Schreibtisch. Die neue Theorie aus dem Modul „Projektmanagement“ wird noch in derselben Woche im laufenden Kundenprojekt angewendet – und stößt sofort auf reale Hindernisse, die das Lehrbuch nicht kennt. Dadurch entsteht ein permanenter Feedback-Kreislauf: Sie erkennen schneller, was funktioniert, und justieren Ihre Arbeitsweise täglich nach. Genau dieser Praxistransfer als Karriere-Turbo macht Sie zur Person, die nicht nur redet, sondern liefert. Ihr Arbeitgeber sieht den Mehrwert schon nach wenigen Wochen, nicht erst nach dem Abschluss. Sie argumentieren mit echten Ergebnissen statt mit Noten – das hebt Sie von Kollegen ohne Studium ab und beschleunigt Gehaltsverhandlungen spürbar.

Wer heute lernt und morgen anwendet, verwandelt Weiterbildung in sichtbare Leistung – der Praxistransfer ist der direkte Weg von der Theorie zur Beförderung.

Finanzielle Unabhängigkeit während des Studiums: Gehalt und Weiterbildung kombinieren

Ein berufsbegleitendes Studium ermöglicht dir finanzielle Unabhängigkeit während des Studiums, da dein reguläres Gehalt weiterhin deinen Lebensunterhalt deckt, während du dich parallel weiterbildest. Du vermeidest den Rückgriff auf Kredite oder elterliche Unterstützung, weil dein laufendes Einkommen die Studienergänzung finanziert. Arbeitgeber übernehmen häufig anteilig die Studiengebühren, was deine monatliche Belastung zusätzlich reduziert. Durch die Kombination aus festem Gehalt und gezielter Weiterbildung baust du ohne Verdienstausfälle praktische Berufserfahrung auf, die deinen Marktwert direkt steigert. Du kannst Gehaltserhöhungen oder interne Wechsel anstreben, sobald du neue Qualifikationen nachweist, ohne auf Nebenjobs angewiesen zu sein.

Berufsbegleitendes Studium

Finanzielle Unabhängigkeit während des Studiums entsteht, weil du Gehalt und Weiterbildung kombinierst: kein Einkommensverlust, geringere Bildungskosten und direkte berufliche Verwertbarkeit deiner neuen Kompetenzen.

Netzwerkaufbau und neue Perspektiven durch den Kontakt zu anderen Berufstätigen

Beim berufsbegleitenden Studium Netzwerkaufbau triffst du Kommilitonen aus völlig anderen Branchen, die dir frischen Wind in deinen Arbeitsalltag bringen. Der Austausch über Projekte oder Führungsstile zeigt dir oft Lösungen, auf die du allein nie gekommen wärst. Gerade die lockeren Gespräche nach den Abendvorlesungen eröffnen manchmal unerwartete Perspektiven auf die eigene Position. Wer Kontakte knüpft, bekommt nicht nur Empfehlungen für offene Stellen, sondern auch ehrliches Feedback zu Karriereideen – und entdeckt dabei vielleicht einen völlig neuen beruflichen Weg, den du vorher nicht in Betracht gezogen hättest.

Netzwerkaufbau und neue Perspektiven durch den Kontakt zu anderen Berufstätigen: Du erweiterst deinen Horizont durch echten Erfahrungsaustausch, statt nur Theorie zu lernen – und öffnest dir so Türen, die im eigenen Unternehmen verschlossen bleiben.

Die passende Studienform finden: Fernstudium, Präsenz am Wochenende oder hybrides Modell

Zwischen Job, Familie und den eigenen Ansprüchen wird die Wahl der Studienform zur persönlichen Weichenstellung. Wer sich für ein berufsbegleitendes Studium entscheidet, merkt schnell: Das reine Fernstudium schenkt maximale Flexibilität, verlangt aber viel Selbstdisziplin, wenn abends die Lernmodule warten. Wer hingegen den Austausch im Seminarraum braucht, findet im Präsenzmodell am Wochenende den Rhythmus – doch jedes zweite Wochenende blockiert, und die Energie für den Montag fehlt oft. Das hybride Modell verbindet beides: Man lernt unter der Woche online zu Hause, trifft sich aber gezielt samstags in der Gruppe. So entsteht ein nachvollziehbarer Wochenplan, der den Berufsalltag nicht überrollt – entscheidend ist, ehrlich zu prüfen, ob man die Ruhe des Fernstudiums oder den sozialen Druck der Präsenz braucht, bevor man sich festlegt.

Vor- und Nachteile von Online-Vorlesungen gegenüber Samstagsseminaren auf dem Campus

Online-Vorlesungen bieten im berufsbegleitenden Studium maximale Flexibilität, da Sie sich das Lernen zeitlich und örtlich frei einteilen können, während Samstagsseminare auf dem Campus eine feste Struktur vorgeben, die Disziplin erleichtert. Allerdings fehlt beim digitalen Format der direkte Austausch mit Kommilitonen und Dozenten, wodurch Diskussionen oft oberflächlicher bleiben; die Präsenzveranstaltung hingegen ermöglicht intensives Netzwerken und unmittelbares Feedback. Zudem entfallen bei Online-Vorlesungen Anreisezeiten, was Energie spart, während der Campus-Besuch eine bewusste Abgrenzung vom Alltag schafft und die Konzentration fördert. Letztlich hängt die Wahl von Ihrem Lerntyp ab: Für Selbstdisziplinierte sind Online-Vorlesungen im Fernstudium praktisch, für Interaktionsbedürftige lohnt sich der Samstagstermin.

Wie du die richtige Hochschule nach Akkreditierung, Flexibilität und Betreuung auswählst

Bei der Wahl der richtigen Hochschule für dein berufsbegleitendes Studium zählt vor allem die **passende Kombination aus Akkreditierung, Flexibilität und Betreuung**. Prüfe zuerst, ob das konkrete Studienangebot systemakkreditiert und idealerweise durch eine spezifische Programmakkreditierung ausgezeichnet ist, denn das sichert dir einen anerkannten Abschluss und die Förderfähigkeit. Achte darauf, dass die Studienorganisation sich deinem Schichtdienst oder Reisekalender anpasst, etwa durch asynchrone Vorlesungsaufzeichnungen und flexible Prüfungstermine statt starrer Anwesenheitspflichten. Entscheidend ist auch das Betreuungsverhältnis: Wenn du abseits der Präsenzphasen lernst, brauchst du schnelle Reaktionszeiten bei Fragen und einen festen Ansprechpartner im Studiengang.

  • Verifiziere die Akkreditierung in der offiziellen Datenbank der Stiftung Akkreditierungsrat, nicht nur auf der Hochschulwebsite.
  • Prüfe im Modulhandbuch, ob Live-Sessions aufgezeichnet und Klausuren online abgelegt werden können.
  • Erfrage in einem Beratungsgespräch die durchschnittliche Antwortzeit auf E-Mails oder Telefonate.
  • Achte auf ein Mentoring-System, das dich ab dem ersten Semester persönlich begleitet und nicht nur einen technischen Support bietet.

Kosten, Fördermöglichkeiten und die Frage nach dem Arbeitgeberzuschuss

Die Kosten eines berufsbegleitenden Studiums variieren stark: Fernstudiengänge kosten oft 10.000 bis 20.000 Euro gesamt, während Präsenzmodelle an Wochenenden durch Anreise und Übernachtung zusätzlich belasten. Entscheidend ist, **Fördermöglichkeiten wie Aufstiegs-BAföG, Bildungskredit oder Steuerabsetzbarkeit** konsequent zu prüfen, bevor Sie sich festlegen. Der Arbeitgeberzuschuss ist hier ein Hebel: Viele Firmen übernehmen 30–50 % der Gebühren, wenn Sie klare berufliche Anwendungsziele nennen. Verhandeln Sie diesen Zuschuss schriftlich, idealerweise gekoppelt an Freistellungstage. Ohne einen festen Arbeitgeberzuschuss lohnt sich das Hybridmodell oft nicht, da Sie sonst doppelt zahlen: für Online-Phasen und Präsenzblöcke. Kalkulieren Sie immer 15 % Puffer für Material und Prüfungswiederholungen ein.

Frage: Kann ich den Arbeitgeberzuschuss steuerlich doppelt nutzen?
Ja, denn der Zuschuss ist für Sie als Student steuerfrei, und die restlichen selbst getragenen Studienkosten können Sie als Werbungskosten absetzen – so senken Sie die effektive Last um bis zu 40 %. Verlangen Sie vom Arbeitgeber eine separate Abrechnung, um beide Vorteile sauber zu belegen.

Berufsbegleitendes Studium

Erfolgreich durchs Studium kommen: Strategien für Zeitmanagement und Selbstorganisation

Im berufsbegleitenden Studium entscheidet nicht Talent, sondern Ihre Fähigkeit, knappe Ressourcen bewusst zu steuern. Feste Lernblöcke, die Sie wie berufliche Termine behandeln, sind das Fundament; planen Sie dabei Puffer für Projektspitzen ein. Nutzen Sie die Pomodoro-Technik in 25-Minuten-Einheiten, um nach Feierabend fokussiert zu bleiben, und bündeln Sie administrative Aufgaben wie E-Mail-Kommunikation in einem wöchentlichen Rutsch. Priorisieren Sie auftragsbezogen: Die Note zählt weniger als das Bestehen – investieren Sie Energie in Module mit hoher Durchfallquote oder direktem Berufsbezug. Delegieren Sie im Haushalt konsequent und kommunizieren Sie Ihren Lernrhythmus frühzeitig mit Partner und Arbeitgeber. Führen Sie ein wöchentliches „Review-Protokoll“ von 15 Minuten, in dem Sie nur die vergangene Woche auswerten und den nächsten Plan anpassen. Frage: Was tun, wenn zwei Klausuren in dieselbe Woche fallen? Antwort: Sie verschieben die private Sozialzeit und wandeln eine Lernsession in eine gemeinsame Wiederholungsgruppe mit Kommilitonen um – das spart Zeit und erhöht den Druck positiv.

Ein realistisches Lernpensum festlegen und den Kalender clever mit dem Job abstimmen

Ein realistisches Lernpensum festlegen und den Kalender clever mit dem Job abstimmen bedeutet, nicht mehr zu versprechen, als dein Alltag hergibt. Fang klein an: Prüfe, wie viele Stunden du nach der Arbeit wirklich konzentriert lernst, statt dich an fixen Modulvorgaben zu orientieren. Blocke feste Lernzeiten wie Termine im Kalender, idealerweise direkt nach Feierabend oder am frühen Morgen, und stimme sie mit deinen Arbeitsspitzen ab. So verhinderst du, dass Überstunden dein Pensum kippen. Eine wöchentliche Planungsroutine von 15 Minuten hilft dir, Lernblöcke flexibel zu verschieben, ohne den Rhythmus zu verlieren – und schützt dich vor Last-Minute-Stress.

Lerntechniken für berufstätige Studierende: Effizient lernen statt länger lernen

Für berufstätige Studierende entscheidet nicht die Lernzeit, sondern die Lernmethode über den Studienerfolg. Statt Massen an Text zu wiederholen, sollten Sie aktives Abrufen (Active Recall) in kurzen, fokussierten Einheiten von 25 Minuten anwenden – kombiniert mit verteiltem Lernen (Spaced Repetition). Erstellen Sie digitale Karteikarten, die Sie in Pendlerpausen oder Wartezeiten auf dem Handy abfragen. Die Pomodoro-Technik verhindert geistige Ermüdung nach Feierabend. Kognitive Verankerung erreichen Sie, indem Sie neue Inhalte mit beruflichen Praxisbeispielen verknüpfen. Optimieren Sie zudem Ihre Lernumgebung: Feste Lernzeiten am Morgen nutzen die höchste kognitive Leistungsfähigkeit.

Den Arbeitgeber einbinden: Freistellungen, flexible Arbeitszeiten und Unterstützung aushandeln

Berufsbegleitendes Studium

Beim berufsbegleitenden Studium ist es entscheidend, den Arbeitgeber frühzeitig einzubinden. Vereinbaren Sie konkret Freistellungen für Prüfungsphasen, idealerweise als Bildungsurlaub oder Sonderurlaub. Verhandeln Sie flexible Arbeitszeiten, etwa durch Gleitzeit oder eine reduzierte Wochenstundenzahl, um Vorlesungen und Lernblöcke zu integrieren. Bieten Sie dem Unternehmen als Gegenleistung an, erworbenes Wissen direkt im Projektalltag anzuwenden. Klären Sie zudem, ob eine teilweise Übernahme von Studiengebühren oder die Bereitstellung von Lernmaterialien möglich ist. Dokumentieren Sie alle Absprachen schriftlich, damit Verbindlichkeit entsteht. Ein regelmäßiger Austausch mit der Führungskraft über den Studienfortschritt sichert langfristige Unterstützung und vermeidet Überlastung.

Häufige Hürden und wie du sie umschiffst: Prüfungsstress, Motivation und persönliche Auszeiten

Im berufsbegleitenden Studium zählt Prüfungsstress zu den größten Hürden, da Lernphasen oft auf Abende nach der Arbeit fallen. Plane fixe, blockfreie Lernzeiten vier Wochen vor Klausuren und nutze Altklausuren zur gezielten Wiederholung. Motivation schwankt vor allem im dritten Semester; hilfreich ist ein sichtbarer Fortschrittsbalken pro Modul plus ein belohnender Meilenstein nach jeder bestandenen Prüfung, etwa ein freies Wochenende. Persönliche Auszeiten dürfen nicht verhandelbar sein – sonst drohen Erschöpfung und Leistungsabfall. Setze wöchentlich einen halben Tag als bewusste Pause ohne Skripte ein, idealerweise direkt nach einer Vorlesung, um den Kopf zu leeren. Bei akutem Stress hilft die Pomodoro-Technik: 25 Minuten fokussiert lernen, fünf Minuten Pause, dann weiter. Kommuniziere frühzeitig mit deinem Arbeitgeber über blockierte Prüfungswochen, um Überstunden zu vermeiden, und teile lange Lerninhalte in tägliche Häppchen auf – so bleibt der Druck dauerhaft beherrschbar.

Mit Rückschlägen und schlechten Noten umgehen, ohne den Anschluss zu verlieren

Eine schlechte Note im berufsbegleitenden Studium ist kein Karriereende, sondern eine diagnostische Information. Analysieren Sie die Prüfung objektiv: Lag es an Zeitmanagement, falscher Schwerpunktsetzung oder unzureichender Klausurtechnik? Konsequenz statt Resignation bedeutet, sofort einen festen Nachholplan mit wöchentlichen Mikrozielen zu erstellen. Kommunizieren Sie frühzeitig mit dem Dozenten über Verständnislücken, bevor sich diese stapeln. Reduzieren Sie parallel das Arbeitspensum temporär um zehn Prozent, statt langfristig den Anschluss zu riskieren. Nutzen Sie die „Drei-Tage-Regel“: Nach 72 Stunden Frustration wird der Fokus wieder auf die nächste, machbare Lerneinheit gelegt. Dokumentieren Sie Ihre Fortschritte sichtbar, etwa in einer Checkliste – das stabilisiert die Selbstwirksamkeit nach Misserfolgen. Planen Sie zudem feste Pufferzeiten für Wiederholungsprüfungen ein, ohne die Semesterstruktur zu gefährden.

Wer Rückschläge als Datenpunkte statt als Urteil wertet und unmittelbar strukturelle Korrekturen vornimmt, hält den Studienabschluss auch nach schlechten Noten sicher in Reichweite.

Der Spagat zwischen Familie, Job und Studium – was du von Anfang an klären solltest

Der Spagat zwischen Familie, Job und Studium wird am ehesten zur Zerreißprobe, wenn du nicht frühzeitig harte Grenzen ziehst. Kläre direkt zu Beginn mit deinem Partner und den Kindern, welche Abende und Wochenenden wirklich dir gehören – und blockiere diese Zeiten wie feste Vorlesungstermine. Der realistischste Wochenplan für Familie, Job und Studium entsteht, wenn du Pufferzeiten für Krankheit oder Kita-Ausfälle einbaust, statt jeden Tag bis zur Erschöpfung zu takten. Ein fester „Familienblock“ ohne Laptop ist genauso wichtig wie dein Lernpensum. Geklärt werden sollte auch, wer im Haushalt einspringt, wenn Prüfungsphasen dich komplett fordern. Sonst droht genau der Kollaps, den du mit guter Absprache vermeiden kannst. Ehrlichkeit über deine real verfügbare Zeit schützt dich vor Selbstüberforderung – und deine Liebsten vor Enttäuschung.

Wann ein Semesterwechsel oder eine Pause die bessere Wahl ist als Durchbeißen

Ein Semesterwechsel oder eine Pause ist dann die bessere Wahl als Durchbeißen, wenn wiederholte Prüfungsversuche trotz Lernnachweisen scheitern oder gesundheitliche Warnsignale wie Schlafstörungen auftreten. Entscheidend ist, ob das Durchbeißen nur Zeit kostet oder die berufliche Leistung dauerhaft leidet. Ein strategischer Semesterwechsel statt Durchbeißen lohnt sich, wenn die Modulreihenfolge blockiert oder der Dozent unpassend ist. Eine Pause wählen Sie, wenn akute Erschöpfung die Aufnahmefähigkeit auf null reduziert – nicht bei bloßer Unlust. Prüfen Sie vorher die Prüfungsordnung auf Fristen. Sinnvoll ist eine Auszeit, wenn mindestens zwei Monate echte Regeneration möglich sind, sonst verstetigt sich der Druck nur.

  1. Definieren Sie klare Kriterien: zwei Fehlversuche trotz bestandener Vorbereitungskurse = Wechsel.
  2. Planen Sie die Pause an einen Semesterstart, um Regelstudienzeiten nicht zu sprengen.
  3. Vereinbaren Sie mit dem Arbeitgeber vorab reduzierte Stunden für die Rückkehrphase.